Agenda 21
           
Beim Erdgipfel 1992 in Rio haben sich über 179 Länder im Interesse einer Nachhaltigen Entwicklung zusammengetan und die Marschroute für die Zukunft in der Agenda 21 (Wege in das 21. Jahrhundert) festgelegt.

Die Präambel zur Agenda 21 – für eine Welt im Gleichgewicht - lautet: 'Keine Nation kann sich ihre Zukunft alleine sichern; gemeinsam ist es aber möglich – in einer weltweiten Partnerschaft für eine nachhaltige Entwicklung.'

Gleichzeitig wurden Prinzipien und Konventionen ausgearbeitet für den Schutz der Wälder, über die Klimaveränderung und die biologische Vielfalt.

Seit 1998 ist das Nachhaltigkeitsprinzip in der Schweizerischen Bundesverfassung verankert. Im März 2002 hat der Bundesrat in der 'Strategie Nachhaltige Entwicklung 2002' die zentralen Handlungsfelder und Ziele formuliert.

Unter dem Moto 'Global denken, regional handeln' ist jede Gemeinde aufgefordert, für ihr Gebiet eine Lokale Agenda 21 durchzuführen. Inhalt: Was kann und soll in der Gemeinde verändert und angestrebt werden, damit die Lebensqualität erhöht und eine Vernetzung des lokalen Handelns mit den globalen Problemen ermöglicht wird? Zum Mitmachen sind alle Bewohner aufgerufen.
 
Weiterführende Informationen:
Naturama – Das neue Aargauer Naturmuseum
Die Stabsstelle Nachhaltigkeit des Kantons Aargau übersetzt das Konzept Nachhaltigkeit für die Arbeit der Kantonalen Verwaltung www.naturama.ch/projekte/nachhaltigkeit