|
|
Jeder Mensch definiert – je nach seiner Ausgangslage – die Inhalte für seine Lebensqualität unterschiedlich. Für die mögliche Realisation und Gestaltung ist er auch weitgehend selbst verantwortlich.
Anderseits stösst die individuelle Gestaltungsmöglichkeit an gesellschaftliche, wirtschaftliche und ökologische Grenzen: Die Freiheit der Mitmenschen ist zu respektieren, das wirtschaftlich Tragbare ist begrenzt, die Ressourcen auf unserm Planeten sind beschränkt, usw.
Wir sind aufgefordert, Grenzen zu sehen und damit sinnvoll umzugehen.
Beginnt die Lebensqualität vielleicht auch dort, wo wir alle unsere elementaren Bedürfnisse wie Ernährung, Wohnen, Arbeit, Ausbildung und Erholung, aber auch soziale, kulturelle und gesellschaftliche Bedürfnisse vernünftig abdecken können? |
| |
| Literaturhinweis: |
| 'Vision Lebensqualität' |
| vdf Hochschulverlag AG an der ETH Zürich |
|