| Ein Blick auf alte Landkarten lässt die ehemals gewaltige Ausdehnung von Auenlandschaften im Aargau erahnen. Als Reaktion auf grosse Flutkatastrophen folgte vor allem im 19. und 20. Jahrhundert (unterstützt durch den Bau von Wasserkraftwerken) die Korrektion der Gewässer mittels Kanalisierung und Dammbauten. Rund 90 % der aargauischen Auengebiete sind in den letzten 150 Jahren verschwunden. |
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| Das Wasserschloss auf der Karte von Hans Conrad Gyger um ca. 1660 |
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| Die heutigen Auengebiete sind nur noch Reste von einstmals ausgedehnten Überschwemmungsbereichen in den Flusstälern. Trotzdem tragen Auen mit der verbliebenen biologischen Reichhaltigkeit wesentlich zur ökologischen Stabilität der Kulturlandschaften bei. Auen sind wichtige Lebensstandorte für Pflanzen und Tiere sowie attraktive Erholungs- und Erlebnisgebiete für den Menschen. |
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| Ausschnitt des Wasserschlosses aus den Topographischen Aufnahmen von Ernst Heinrich Michaelis, um 1837 |
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| Neue Landeskarte des Wasserschlosses von 1994 – © 2005 swisstopo (JD 052569) |